Herzlich willkommen beim Dachverband Regenbogenfamilien!

Neue Informationsbroschüre - Die traditionelle Mutter-Vater-Kind-Familie wird sowohl in den Medien als auch in der Schule noch immer oft als gesellschaftliche Norm angesehen. Doch die Realität der Familienformen ist um einiges vielfältiger. Das zeigt die neue Informationsbroschüre des Dachverbands Regenbogenfamilien und der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich, die die Lebensrealitäten von Kindern und Eltern aus Regenbogenfamilien sichtbar macht und für Fachpersonen Tipps und Informationen zu Regenbogenfamilien bereithält.

Informationsbroschüre Regenbogenfamilien

Als Regenbogenfamilie definieren sich Familien, in welchen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell oder trans* versteht.

Die Kinder können aus vorangegangenen heterosexuellen Beziehungen stammen oder in eine lesbische oder schwule Beziehung hineingeboren, adoptiert oder als Pflegekinder aufgenommen worden sein. Bei Familien, in denen transgender-Eltern beteiligt sind, kann deren Coming-out ebenfalls vor oder nach der Familiengründung liegen.

Mit der Bezeichnung Regenbogenfamilien beziehen wir uns auf das internationale schwul-lesbische Symbol der Regenbogenfahne, die auch in vielen Kulturen weltweit als Zeichen der Toleranz, Vielfältigkeit und Hoffnung gilt.

 

FamilienbandeGross

Leseempfehlung: Familienbande

Christina Caprez
Familienbande
15 Porträts

Mit Fotografien von Judith Schönenberger und
drei Experteninterviews mit Ingeborg Schwenzer,
Heidi Simoni und Simon Teuscher

 

Wie mit Regenbogenfamilien umgehen?

Wie für andere (werdende) Eltern so ist auch für queere Eltern die kompetente und respektvolle Begleitung während Schwangerschaft und Geburt von grösster Bedeutung.Wie aber unterscheiden sie sich von jenen? Das Selbstverständnis und die Bedürfnisse von queeren Eltern sind ganz unterschiedlich und allgemeingültige Aussagen sind darüber weder möglich noch sinnvoll. Da die gesellschaftliche und rechtliche Situation von Regenbogenfamilien aber nach wie vor anders aussieht als diejenige von heterosexuellen Familien, lassen sich für den Umgang mit Regenbogenfamilien einige hilfreiche «Faustregeln» festhalten.

Patricia Purtschert, Zürich

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