International Family Equality Day 2018: alle Zahlen und Fakten im nagelneuen Jahresreport!

Auch dieses Jahr war der International Family Equality Day (IFED) ein Grosserfolg. Der neue Jahresreport enthält ausführliche Informationen zu dieser stetig wachsenden weltweiten Bewegung für LGBTIQ*-Gleichstellung und ‑Gerechtigkeit.

Der 7. International Family Equality Day, ein Tag, der die Schönheit aller Arten von Familien feiert, fand im Mai in 111 Städten in 48 Ländern statt – ein Rekord! Das diesjährige Motto, «Children’s Rights Matter», machte auf die traurige Tatsache aufmerksam, dass Kinder von LGBTIQ*-Eltern in einem Grossteil der Welt nicht in den Genuss der gleichen Rechte kommen wie die Kinder aus traditionellen Familien. «Diese Situation muss sich ändern», erklärt IFED-Vorstandsmitglied Matcha Phorn-in, «und mit dem IFED streben wir diese Veränderung an. Darum sind wir enorm glücklich, dass die IFED-Familie kontinuierlich grösser wird.» Im Jahr 2018 haben sich unter anderem Chile, Costa Rica und Taiwan neu dazugesellt, und mehr als 600 Freiwillige haben zur Organisation der farbenfrohen IFED-Events auf der ganzen Welt beigetragen.

Reichhaltige Informationsquelle

Mit dem nagelneuen Jahresreport will der IFED-Vorstand Einblick geben in die Feierlichkeiten dieses Jahres und über die zahlreichen Herausforderungen informieren, mit denen LGBTIQ*-Familien an vielen Orten der Welt konfrontiert sind. Das Dokument enthält spezielle Länder-Reporte aus Kambodscha und Costa Rica, eine nützliche Übersicht über die aktuelle Forschung zu Familien mit gleichgeschlechtlichen bzw. trans Eltern, Best Practice-Beispiele von verschiedenen internationalen LGBTIQ*-Organisationen, und ein Rückblick auf das 2. Asia Pacific Rainbow Family Forum, das im Mai in Hong Kong stattfand hat und an dem Abgeordnete aus 26 Ländern teilnahmen—um nur einige der vielen Highlights zu nennen.

Stellungnahmen von UNO- und Europarat-Funktionären

All diese Aktivitäten sowie der IFED selbst sind ein «bemerkenswertes Beispiel dafür, wie eine Kombination von Einzelaktionen gemeinsam eine starke, dynamische Botschaft schaffen können,» sagt Victor Madrigal-Borloz, der Unabhängige UNO-Experte UNO zum Schutz gegen Gewalt und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität, im Vorwort des Jahresreports: nämlich die Aufforderung zu «Respekt und Wertschätzung gegenüber der Vielfalt». Auch für Dunja Mijatovic, die Menschenrechtskommissarin des Europarats, ist es offensichtlich, dass «in unserer Gesellschaft, die aus so vielen verschiedenen Individuen und Familien besteht, die Vielfalt ein Wert an sich ist», wie sie in ihrer Stellungnahme im Report betont.

IFED 2019: Stärke durch Einheit!

Die IFED-Community wird ihre Förderung der Vielfalt und ihren Kampf für Respekt und Gleichstellung weiterführen. Alle sind eingeladen, am IFED 2019 teilzunehmen, dieses Mal unter dem Motto «Families – United We Stand». In den Worten von IFED-Kopräsident Maivon Wahid: «Es wird für alle möglichen Familien eine Gelegenheit sein aufzustehen und erhobenen Hauptes eine schlichte und starke Botschaft der Einheit zu senden.» Und für alle, die den IFED nicht öffentlich feiern können, sondern versteckt bleiben müssen, um ihre Familien und sich selbst zu schützen, hat Ging Cristobal diese ermutigenden Worte, die auf wunderschöne Weise die Idee von Empowerment hinter diesem Tag verkörpern: «IFED ist für euch da!»

IFED Jahresreport 2018 (708 Downloads)

 

Medienkontakte:
Maria von Känel (IFED Vorstandsmitglied, Schweiz):+41 79 611 06 71
Gin Cristobal (IFED Vorstandsmitglied, Philippinen): +63 917 557 04 05
Matcha Phorn-in (IFED Vorstandsmitglied, Thailand): +66 882 60 72 03
Maivon Wahid (IFED Kopräsident, Fidschi): +67 990 08 658